Für Herzberg.
Bernd Schröder.
unabhängiger 
Bürgermeisterkandidat.
 

ÜBER MICH
Wer ist Bernd Schröder?

Die Kurzform:

 

Bernd Schröder wurde 1964 in Nordhorn geboren, ist von Beruf Modellbauer und lebt seit 1989 glücklich mit einer Herzbergerin verheiratet ebenda in Herzberg am Harz.

 

Etwas ausführlicher geht so:

 

Als treuer Hannover 96-Fan muss ich leider zugeben, dass meine Eltern in Braunschweig aufgewachsen sind und mein Vater sogar bei Eintracht in der Fußball-Jugend gespielt hat. (Er ist dann später mit der A-Jugend des SV Rhüme Braunschweiger Stadtmeister geworden, was das Ganze wieder versöhnt...) Nach seiner Ausbildung zum Zollbeamten wurde er dann an die holländische Grenze nach Bad Bentheim versetzt, wo dann der kleine Bernd alsbald das Licht der Welt erblickte.

 

Die ersten Jahre der Schulausbildung fanden in einer Zwergschule mit drei Jahrgängen in einem Raum statt. Die nächsten 9 Jahre bis zum Abitur verbrachte ich, als einer der wenigen Lutheraner, auf einer privaten Schule des katholischen Franziskaner-Ordens. Ich durfte in diesen Jahren einige bemerkenswerte Menschen kennenlernen, die mich mit ihrem tiefen, überzeugten Glauben nachhaltig beeindruckt haben. Auf der anderen Seite musste ich als Klassensprecher und Schülerzeitungs-Chefredakteur auch so manche Breitseite und Einschränkung der Meinungsfreiheit von Seiten der alten Dogmatiker im Orden hinnehmen. Ich bin dann später zu den Abiturfeierlichkeiten von meinen Mitschülerinnen und Mitschülern aufgefordert worden, eine kritische Abiturrede zu halten. Es ging darum, die Diskrepanz zwischen dem durchaus elitären Anspruch einer konfessionellen Privatschule und unserem realen schulischen Alltag zu schildern. Das tat ich dann auch. Mein Vater war verständlicherweise damals nicht wirklich „amused“ von dieser Aktion, hat mir aber dann geholfen, am Text der Rede zu feilen. Starke Tat...

Ich werde nie vergessen, wie mir – entgegen meiner Erwartung – sogar mein damaliger Deutschlehrer und Konrektor der Schule, Pater Chrysostomos, nach der Rede vor Kollegium, Eltern- und Schülerschaft herzlich gratuliert hat.

 

Mit meinem sehr guten Abitur in der Tasche sollte es dann an die Uni gehen, mit dem Ziel Diplom-Ingenieur zu werden. Um eine solide Basis für das Studium zu bekommen, wurde mir von meinem Onkel, der selbst in Clausthal Gießereitechnik und Hüttenwesen studiert und dort promoviert hatte, nahegelegt, zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmacher oder Modelltischler zu machen. Diesem Rat folgte ich und durch seine Vermittlung kam ich im Sommer 1983 schließlich nach Herzberg, um meine Lehre zum Modelltischler beim Eisen-und-Stahlwerk Pleissner zu beginnen.

 

Die Jahre in der Stahlgiesserei waren für mich von Anfang an auch Jahre der Gewerkschaftsarbeit. Betrieblich zunächst als Jugendvertreter und später als Betriebsrat, war ich daneben für die IG Metall insbesondere als Jugendfunktionär auf Bezirksebene aktiv. Um mich auch als hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionär zu gewinnen, bekam ich schließlich das Angebot der Hans-Böckler-Stiftung für ein Stipendium zum Studium des Arbeitsrechtes. Trotz dieser zunächst verlockenden Einladung habe ich mich damals bewusst dagegen und für eine Karriere im Handwerk entschieden. Für mich war der Weg der Weiterbildung zum Meister im Modellbauer-Handwerk damit eine logische Konsequenz.

 

Diese Entscheidung ist mir nicht schwergefallen, denn ich hatte meine Gründe:

Der eine war schlicht, dass mir mein Beruf Spaß gemacht hat. Ich hatte mit dem Herzberger Horst Hahn einen wirklich engagierten, fast väterlichen Ausbilder, der leider schon viel zu früh von uns gegangen ist. So war der Landessiegertitel im Berufswettbewerb bei meiner Gesellenprüfung dann natürlich auch mit sein Verdienst. Horst Hahn hat meine Leidenschaft für handwerkliches Tun und professionelles Arbeiten befeuert. Ich habe damals von ihm und bei Pleissner gelernt, dass gilt: 

Wenn Menschen ihren Job gut und gerne machen, dann werden die nachfolgenden Prozessschritte auch Qualität hervorbringen.

 

Es gab aber auch noch einen zweiten, für mich mindestens genauso wichtigen Grund, den Weg des Handwerksmeisters dem des technischen oder juristischen Studiums vorzuziehen. Und das war für mich die Funktion des Meisters oder Meisterin in einer Werkstatt. Ich meine damit die Rolle eines Werkstattleiters oder -leiterin, die sich nicht darin erschöpft, den betrieblichen Alltag zu organisieren.

Die soziale und menschliche Rolle von Vorgesetzten, insbesondere für die Jüngeren oder nicht ganz so leistungs- oder konfliktfähigen Kolleginnen und Kollegen, wird häufig unterschätzt.

Ich konnte und musste im Laufe meiner vielen Jahre als Werkstattleiter oder Vorgesetzter so manchen Einfluss auf Lebenswege und Karrieren nehmen. Verantwortung für Mitarbeitende und schlussendlich auch das Arbeitsergebnis zu übernehmen, das muss man schon wollen, und das habe ich immer gerne getan.

 

Die späten 1980er Jahre waren insofern für mich eine Zeit der Entscheidungen und Weichenstellungen

Ich habe in dieser Phase nicht nur, wie dargelegt, entschieden, welchen beruflichen Weg ich gehen wollte, sondern ich musste mich auch mit dem Thema Kriegsdienst auseinandersetzen. Man hatte mich mit 18 Jahren T1 gemustert und dann zunächst für die Lehre zurückgestellt. Es gab damals für die jungen Männer klare Optionen: Wirst Du ausgemustert, bist Du raus. Machst Du nichts, wirst Du eingezogen. Wenn Du aber verweigerst, musst Du das gut begründen. Ein einfaches „Ich will nicht!“ mit Hinweis auf den Grundgesetzartikel 4, das reichte nicht. Man musste seine Entscheidung ausführlich schriftlich und vor allen Dingen schlüssig begründen, Zeugen beibringen und im Zweifel vor einer Kommission, die im Allgemeinen nicht sehr wohlwollend dem Verweigerer gegenüberstand, Rede und Antwort stehen.

Ich habe den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigert und bin vom Staat anerkannt worden.

Erst dann folgte in der Konsequenz die Einberufung zum zivilen Ersatzdienst, der für meinen Jahrgang 20 Monate dauern sollte.

 

Ich habe später noch manch altem Herrn auf die Frage, „Junger Mann, wo haben Sie gedient?“ mit gelassenem Stolz erzählt, dass ich der erste Zivildienstleistende im Seniorenheim "Villa Juesheide" in Herzberg war. Auch wenn ich heute – angesichts der Bedrohung durch Russland – über dieses Thema noch mal anders nachdenken würde, stehe ich zu meiner Entscheidung von damals und habe statt des Kriegsdienstes 20 Monate lang einen ebenso sinnvollen Betrag für unser Gemeinwesen gebracht.

Ich habe in dieser Zeit sehr viel über die harte und wertvolle Arbeit der Altenpflegerinnen und -pfleger gelernt. Auch zu den Themen Krankheit, körperlicher und geistiger Verfall bis hin zum Sterben in Würde gab es nicht nur indirekten oder theoretischen Bezug, sondern das alles war Teil der Arbeit und meines Alltags.

Unter meinen Arbeitskolleginnen habe ich auch meine liebe Frau kennen gelernt. Sie ehelichte mich dann 1989 und zog mit mir in der Folge zwei wunderbare Kinder auf.

 

Nach dem Zivildienst ging es für mich beruflich zunächst als Geselle zurück zu Pleissner, bis ich dann 1992 den Meistertitel im Modellbauer-Handwerk erwarb.

 

Neben dem beruflichen gab es auch einen sportlichen Teil meines Lebens. Schon meine Eltern hatten in der 1970ern mit der SG Bad Bentheim einen bis heute sehr aktiven Sportverein mitgegründet und aufgebaut. Deshalb waren Fussball, verbunden mit der organisatorischen Vereinsarbeit dahinter wesentlicher Bestandteil meiner Jugend. Wenn der Vater als Geschäftsführer des Vereins, Jugendtrainer und später Vorsitzender des Kreisfussballverbandes und die Mutter als Gründerin und Leiterin der Turn- und Gymnastik-Abteilung mit über 100 aktiven Frauen gleichermaßen engagiert tätig waren, dann wird es wohl niemanden verwundern, dass auch ich nicht nur aktiv gespielt habe, sondern früh auch organisatorische Verantwortung im Verein übernommen habe. 

Bereits mit 19 Jahren durfte ich – dann schon im VfL 08 Herzberg – erste Trainer-Erfahrung sammeln. Später habe ich dann die Trainer-B-Lizenz beim Hessischen Fussballverband erworben und in der Summe so manche Stunde auf dem Platz und an der Linie verbracht.

 

1992 ging es dann für meine Frau, unsere beiden damals noch kleinen Kinder und mich für fast 15 Jahre nach Fulda, wo ich zunächst als Meister bei der EDAG (einem großen und damals sehr schnell wachsenden Automobil-Entwicklungs-Dienstleister) und ab 1999 als Mit-Gesellschafter bei der Firma Sieg-Design im Karosserie-Modellbau und Fahrzeug-Prototypenbau tätig war. Was wir da so alles Spannendes gebaut haben, war damals teilweise strenger Geheimhaltung unterworfen. Heute würden diese Geschichten den Rahmen hier schlicht sprengen und was damals noch als hochgeheimer Erlkönig daherkam, bekommt heute ein H-Kennzeichen.

 

Nur so viel sei gesagt: Ich durfte in meinen über 40 Berufsjahren als Modellbauer an so manchem abgefahrenen Projekt mitarbeiten und dabei eine Menge besonderer Menschen kennenlernen.

 

Während der ganzen Jahre in Fulda haben wir als Familie stets den Kontakt zu und nach Herzberg gehalten, zumal wir 1996 hier ein Wohnhaus erwerben konnten und so regelmäßig zum Umbauen und Renovieren nach Herzberg kamen.

 

2005 bin ich nach der Übernahme der Firma Sieg-Design durch einen langjährigen Mitarbeiter zunächst allein zurück nach Herzberg gekommen, um hier bei Modellbau Müller in Hattorf und dann in der Folge erneut als Meister bei Pleissner, diesmal in der Arbeitsvorbereitung, zu arbeiten. Die Familie ist dann 2007 nachgekommen und als unsere beiden Kinder schließlich hier an ihrem Geburtsort ihr Abitur machten und meine Frau als examinierte Altenpflegekraft erneut bei der Villa Juesheide arbeitete, schlossen sich auf diese Weise einige Kreise.

 

Dann kam das Jahr 2010 und unser Abenteuer „Deutscher Kaiser“ begann.

Ich hatte 2008/9 nebenberuflich bei der Akademie des Handwerks in Raesfeld die Qualifikation zum Restaurator im Tischler-Handwerk erworben. Motivation dazu war zunächst das reine Interesse an Baugeschichte und Denkmalpflege. In diesen Bereichen geht es vor allem um Werte wie Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit – Dinge, die mir in meinen Tätigkeiten insbesondere für die Automobilindustrie leider persönlich zu oft zu kurz gekommen waren. So ergab es sich, dass meine Frau und ich begannen, das leerstehende und vom Verfall bedrohte Gasthaus „Deutscher Kaiser“ mit anderen Augen zu betrachten.

Wir waren damals sicher nicht die einzigen Herzbergerinnen und Herzberger, denen der Zustand des Objektes in der Seele wehgetan hat. 

Aber wir waren vielleicht verrückt genug oder es hat schlicht in unser Leben gepasst. In jedem Fall haben wir im Januar 2010 den „Deutschen Kaiser“ gekauft. Der Betrag, den wir seinerzeit gezahlt haben, war zwar objektiv eher symbolisch, aber geschenkt wäre auch noch viel zu teuer gewesen...

Manche Dinge sind einfach nicht logisch und ohne Emotion und Idealismus wird auch nichts Gutes gelingen.

 

 

Alle haben gesagt, das geht nicht, und dann kamen welche, die wussten das nicht und haben es einfach gemacht.“

 

 

Die folgenden 15 Jahre waren für die ganze Familie satt gefüllt mit Arbeit. Zunächst noch als Angestellter bei Pleissner und später als Selbständiger war die Restaurierung des Kaisers immer neben meinem Beruf die Hauptaufgabe für mich. So haben meine Familie und ich über die Jahre viele Tausend Arbeitsstunden und so manchen hart verdienten Euro in dieses Projekt investiert.

Als wir 2020 öffentliche Fördergelder aus dem LEADER-Programm einwerben konnten, haben wir dann in der Folge die letzten großen Schritte der Sanierung machen können. Auch hier würde alles weitere Erzählen den Rahmen sprengen, aber wer sich genauer dafür interessiert, dem oder der sei ein Besuch im Gasthaus Deutscher Kaiser ausdrücklich ans Herz gelegt.

Im Frühjahr 2025 war schließlich für mich und meine Frau mit der Eröffnung der Gastronomie durch unsere Schwiegertochter Kimberley das Ziel erreicht, „den Kaiser wieder mit Leben zu erfüllen“. Hier ist es für mich absolut wichtig zu erwähnen, dass das ‚Kaiser-Projekt‘ trotz meiner großen Verantwortung als Bauherr keine "One-Man-Show" war. Solche Mammut-Projekte können nur von Vielen gemeinsam bewältigt werden. Heute haben wir in der Hauptstraße in Herzberg wieder ein wunderschönes Lokal, das zudem auf über 370 Jahre Gasthaustradition zurückblickt. Dies ist der Verdienst der starken Ehe mit meiner Frau, unserer ganzen Familie und unseres Freundeskreises. Teil davon zu sein, macht mich sehr stolz.

 

Viele von Euch, die bis jetzt gelesen haben, sagen sicher: „Mensch Schröder, Dein Leben war ja prall gefüllt. Gehst Du jetzt bald mal in Rente?“

 

Ruhestand ist „nicht so meins“. Ich habe mein Leben lang für Andere und mich selbst Verantwortung übernehmen dürfen. Nun biete ich an, dass ich in den nächsten acht Jahren meine Erfahrung, die zu Schade für den Ruhestand ist, als Bürgermeister in den Dienst der Stadt Herzberg zu stellen und mit allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft anzupacken.

 

Dazu benötige ich am 13. September Eure Stimme!

 

 

 

Der Lauf des Lebens

Herzberg und seine Dörfer
Unsere Gemeinde

Unsere Gemeinde lebt von ihrer Vielfalt. Herzberg ist das Zentrum – und gleichzeitig prägen die Dörfer
Pöhlde, Lonau, Sieber und Scharzfeld mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem starken Gemeinschaftsleben das Ganze.

Mir ist wichtig: Jedes Dorf bleibt eigenständig – und zugleich halten wir als Gemeinde zusammen.

 

 

Herzberg ist das Herz unserer Gemeinde.
Hier laufen viele Wege zusammen – Verwaltung, Versorgung und Begegnung.
Wichtig ist mir eine starke Kernstadt,
die im guten Austausch mit allen Ortsteilen steht und Verantwortung für das Ganze übernimmt.

 

Pöhlde ist ein Dorf mit langer Geschichte
und einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl.
Hier weiß man, wo man herkommt
und hält zusammen.
Diese Eigenständigkeit verdient Gehör
und eine verlässliche Vertretung.

 

Lonau lebt von seiner besonderen Lage,
der Nähe zur Natur
und einem starken Miteinander im Ort.
Mir ist wichtig,
dass Lonau seinen eigenen Charakter behält
und sich in der Gemeinde gut vertreten fühlt.

 

 

Sieber liegt für sich –
und genau das macht den Ort aus.
Natur, Ruhe und Gemeinschaft prägen das Leben hier.
Die Anliegen Siebers verdienen besondere Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr im Rathaus.

 

 

Scharzfeld verbindet Geschichte, Landschaft
und ein lebendiges Dorfleben.
Engagement vor Ort und Zusammenhalt
sind hier deutlich spürbar.
Diese Stärke möchte ich unterstützen
und weiter fördern.

 

 


Herzberg packt an. Gemeinsam.

Herzberg, Pöhlde, Lonau, Sieber und Scharzfeld –
fünf starke Orte mit eigener Geschichte, eigenem Charakter und eigener Identität.

Was uns ausmacht, ist nicht das Gegeneinander.
Es ist das Miteinander.

Das kombinierte Wappen steht symbolisch für genau dieses Verständnis –
es ist kein offizielles Hoheitszeichen, sondern ein bewusstes Zeichen für Zusammenhalt und das gemeinsame „Wir“, das Ich stärken möchte.

Jeder Ort behält sein Gesicht – und gemeinsam bilden wir eine starke Gemeinde.

Ich möchte dieses „Wir“ weiter stärken.


Nicht parteigebunden, sondern der Gemeinde verpflichtet.


Ideologiefrei. Sachorientiert. Über Parteigrenzen hinweg handelnd.

Denn die Zukunft Herzbergs entscheidet sich nicht in Parteizentralen,
sondern hier vor Ort – in unseren Dörfern, in unserer Stadt, in unserer Gemeinschaft.

 

Wir.Handeln.Gemeinsam.


Verantwortung statt Versprechen

Wahlkampf lebt oft von großen Ankündigungen.
Doch Versprechen, die später nicht gehalten werden können,
schaffen Enttäuschung statt Vertrauen.

Als Bürgermeister geht es nicht darum, einfache Lösungen zu versprechen.
Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen.

 

Der Bürgermeister vertritt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger,
bringt Anliegen in den Rat ein, bereitet Entscheidungen vor und ringt gemeinsam mit den Fraktionen um tragfähige Mehrheiten.

Kommunalpolitik bedeutet: zuhören, abwägen, vermitteln –
und am Ende Entscheidungen treffen, die für die ganze Gemeinde sinnvoll sind.

 

Nicht Lautstärke entscheidet, sondern Verlässlichkeit, Sachlichkeit 

und die Bereitschaft, Kompromisse zu finden.

 

 

 

Was mir wichtig ist:
 

Viele Anliegen scheitern nicht am Willen – sondern an komplizierten Abläufen.

Wer bauen, umbauen oder etwas entwickeln möchte, muss sich heute oft durch verschiedene Zuständigkeiten arbeiten. Stadt, Landkreis, unterschiedliche Fachbereiche –
für viele ist schwer nachvollziehbar, wer eigentlich wofür zuständig ist und welcher Schritt als nächstes kommt. Das kostet Zeit, Nerven und manchmal auch den Mut, ein Vorhaben überhaupt weiterzuverfolgen. Mein Ziel ist es, dass die Stadt hier stärker unterstützt:
nicht nur als Verwaltung, sondern als Ansprechpartner.

Die Stadt kann nicht jede Entscheidung allein treffen – aber sie kann helfen, Wege verständlich zu machen, Zuständigkeiten zu klären und Prozesse besser zu begleiten.

 

 

Konkrete Maßnahmen:

 

  • klare Ansprechpartner statt unklarer Zuständigkeiten 
  • verständliche Informationen statt Fachsprache 
  • bessere Abstimmung zwischen Stadt und Landkreis 
  • und der Anspruch, Lösungen zu ermöglichen, nicht zu verhindern 

Stadt als Bürokratielotse

Leben in der Innenstadt

Leerstand in der Innenstadt ist sichtbar – und er betrifft uns alle.

Viele Geschäfte haben es heute schwer, nicht nur in Herzberg, sondern überall.
Der Wandel im Einzelhandel ist längst Realität und lässt sich nicht einfach zurückdrehen.

Deshalb braucht es neue Wege und neue Konzepte.

Mein Ziel ist es, wieder Leben in die Innenstadt zu bringen – nicht nur durch einzelne Nutzungen,
sondern durch eine gute Mischung. 

Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen und Begegnung können gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Innenstadt wieder belebt wird.

Die Stadt kann dabei eine aktive Rolle übernehmen:
als Ansprechpartner, als Vermittler und als Unterstützer neuer Ideen.

Dazu gehört auch, auf Eigentümer zuzugehen, Möglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

 

Es geht nicht darum, alte Strukturen wieder zu erwecken.
Es geht darum, neue Chancen zu entwickeln.

Innenstadt bedeutet mehr als Handel.
Innenstadt bedeutet Leben.

 

Konkrete Maßnahmen:

 

  • Zentrale Stelle in der Verwaltung
    Eine konkrete Ansprechperson, die sich gezielt um Leerstände kümmert, Eigentümer anspricht und Interessierte begleitet. 
  • Aktiver Dialog mit Eigentümern
    Die Stadt geht auf Eigentümer leerstehender Gebäude zu, spricht über Möglichkeiten und unterstützt bei der Entwicklung neuer Nutzungsideen. 
  • Vermittlung zwischen Eigentümern und Interessenten
    Die Stadt bringt Menschen zusammen, die Flächen anbieten oder nutzen wollen – unkompliziert und lösungsorientiert. 
  • Unterstützung bei Umnutzung zu Wohnraum
    Beratung und Begleitung, wenn aus leerstehenden Ladenflächen wieder Wohnraum entstehen soll – gerade in unteren Etagen und Nebenlagen. 
  • Erfassung von Leerständen
    Überblick schaffen: Welche Flächen stehen leer, was ist möglich, wo gibt es Potenzial? 
  • Zwischennutzungen ermöglichen
    Leerstand nicht einfach hinnehmen, sondern temporär nutzen – z. B. für Ausstellungen, Vereine oder kleine Projekte. 
  • Bessere Abstimmung mit dem Landkreis
    Genehmigungsprozesse transparenter machen und gemeinsam Lösungen finden, damit Vorhaben nicht unnötig verzögert oder verhindert werden. 
  • Denkmalschutz als Chance verstehen
    Die Stadt muss Ansprechpartner und Lotse für alle denkmalrelevanten Prozesse werden.
  • Überregionale Werbung für Herzberg
     Herzberg ist viel besser als das Bild, welches wir selber von uns haben.

Identität und Attraktivtät

Herzberg und seine Dörfer haben viel zu bieten –
Natur, Geschichte, Gemeinschaft und Engagement vor Ort.

Doch oft wird unsere Gemeinde nur als Durchgangsort wahrgenommen

und nicht als Ziel.

 

Das möchte ich ändern.

 

Mir ist wichtig, die Identität unserer Gemeinde zu stärken und das, was Herzberg, Pöhlde, Lonau, Sieber und Scharzfeld ausmacht, sichtbarer zu machen – nach innen und nach außen.

Dabei geht es nicht um große Versprechen, sondern um konkrete Schritte,
die unsere Gemeinde erlebbarer machen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Herzberg soll nicht nur ein Ort sein, durch den man fährt –
sondern ein Ort, an dem man gerne ankommt und bleibt.

Konkrete Maßnahmen: 

 

  • Entwicklung eines attraktiven und nachhaltigen Nutzungskonzeptes für das Schloss
  • Stempel der Harzer Wandernadel nach Herzberg holen
    z. B. am Schloss oder am Juessee, um die Stadt als Ziel sichtbar zu machen 
  • Perspektivisch Sonder-Stempel in allen Ortsteilen etablieren
    für Lonau, Sieber, Scharzfeld und Pöhlde – jeder Ort als eigenes Ziel 
  • Gemeinsames Konzept entwickeln („5 Orte – 1 Erlebnis“)
    um die Dörfer miteinander zu verbinden und für Besucher die Gemeinde als Ganzes attraktiv zu machen 
  • Stärkere Zusammenarbeit mit Tourismus und Region
    um Herzberg als Teil des Harzes aktiver zu positionieren 
  • 5-Dörfer-Fest 
    Jedes Jahr wechselt der Veranstaltungsort zwischen den Gemeinden
  • Prüfung eines eigenen KFZ-Kennzeichens für Herzberg
    als sichtbares Zeichen für Identität und Zusammengehörigkeit 

Fördermittel besser nutzen. 
Chancen nach Herzberg holen.

Viele gute Ideen scheitern nicht am fehlenden Willen, sondern daran, dass Geld fehlt, Förderprogramme und Zuständigkeiten unübersichtlich sind.

Dabei gibt es aus vielen Quellen Fördermöglichkeiten – aus Göttingen, Hannover, Berlin und Brüssel. Für Innenstädte, Dorfentwicklung, Wohnen, Energie, Begegnungsorte, Digitalisierung und vieles mehr. 

Mein Ziel ist es, dass Herzberg diese Chancen konsequenter nutzt.

Nicht jedes Projekt lässt sich aus dem städtischen Haushalt allein finanzieren.
Gerade deshalb ist es wichtig, Förderprogramme frühzeitig im Blick zu haben,
Anträge gut vorzubereiten und Projekte so zu entwickeln, dass sie überhaupt förderfähig werden. Mir geht es darum, den Erhalt von Fördermitteln nicht dem Zufall zu überlassen,
sondern daraus einen festen Teil kommunaler Arbeit zu machen.

Herzberg und seine Dörfer sollen dort anklopfen,
wo Mittel für gute Projekte bereitstehen – sachlich, professionell und mit einem klaren Blick auf das, was unserer Gemeinde wirklich nützt. Fördermittel sind kein Selbstzweck.
Aber sie können helfen, Vorhaben möglich zu machen,
die sonst Jahre aufgeschoben würden.

 

 

Konkrete Maßnahmen:

  • Fördermittelmanagement in der Stadt stärken
    mit klarer Zuständigkeit in der Verwaltung 
  • Förderprogramme systematisch beobachten
    bei Bund, Land, KfW, EU und Landkreis 
  • Frühzeitig förderfähige Projekte entwickeln
    statt erst zu reagieren, wenn Fristen drohen abzulaufen 
  • Transparente Förderübersicht für Bürgerinnen und Bürger schaffen
    auf der Website der Stadt: laufende Programme, Fristen, Ansprechpartner 
  • Eigentümer, Vereine und Initiativen gezielt informieren
    wenn passende Programme verfügbar sind 
  • Stadt und Dörfer gleichermaßen in den Blick nehmen
    bei Dorfentwicklung, Innenstadt, Wohnen und Begegnungsorten 
  • Zusammenarbeit mit Landkreis, Land und regionalen Partnern ausbauen
    um keine Chancen ungenutzt zu lassen 
  • Fördermittel als Werkzeug verstehen, nicht als Zufallstreffer
    mit Plan, Prioritäten und nachvollziehbaren Entscheidungen

Was ist Euch wichtig für Herzberg und unsere Dörfer?

Die Themen auf dieser Seite sind ein Anfang – sie können und sollen sich weiterentwickeln.

Ich freue mich über Eure Hinweise, Ideen und Anregungen.
Was läuft gut? Wo seht ihr Handlungsbedarf?
Was sollten wir gemeinsam anpacken?

Meldet Euch gerne bei mir – ich nehme mir Zeit für Euer Anliegen.

Was ist Euch wichtig?

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